Geboren werden
Geboren werden, ins Leben gehen, aus der warmen, schützenden Hülle der Gebärmutter in die Hände der Hebamme, des Vaters, auf den Bauch der Mutter. Nach den Anstrengungen der Geburt sich in der Nähe der Eltern, besonders der Mutter erholen.
Wer wünscht sich nicht, so auf die Welt gekommen zu sein? Noch im Einssein mit der Mutter, bei Wärme, Ruhe und Dunkelheit.
Doch dieser Prozess wird oft durch Interventionen unterbrochen, die den Start ins Leben ermöglichen und gleichzeitig für das Kind erschweren. Sei es weil die Mutter oder das Kind zu wenig Kraft haben, die Schmerzen zu stark sind, das Kind zu groß ist oder durch einen anderen Grund. Hierbei können sich die Wirbel und Schädelknochen verschieben, der Fluß der Körperflüssigkeiten sich stauen.
Das Wochenbett, die ruhige Zeit nach der Geburt, dient dafür, dass sich der Körper des Kindes und der Mutter wieder erholen. Die Kinder schlafen in dieser Zeit noch besonders viel, schützen sich vor Geräuschen und Lärm. Wenn die Kinder die Ruhe bekommen, die sie brauchen, können sich viele Blockaden von alleine lösen. Auch das Stillen an der Brust, der Saugrhythmus, ist wichtig für die Bewegungen der Gesichts- und Schädelknochen. Die Körperflüssigkeiten und der craniosacrale Rhythmus kommen wieder in Fluß und können frei fließen.
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